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Ich verdoppele mein Debitum Portfolio auf 8.000 € – Wer steckt hinter der Plattform und den Kreditgebern

Neu in meinem P2P-Portfolio ist in diesem Jahr die P2P-Plattform Debitum*. Obwohl Debitum schon im Jahr 2018 gestartet ist und keine neue Plattform ist, bin ich ganz neu als Anleger bei Debitum eingestiegen. Mein Portfolio-Ziel liegt weiterhin bei 15.000 €. Mittlerweile habe ich die ersten Zinsen erhalten.

Bei Debitum investiere ich in den Agrar- und Forstsektor über Kredite an verschiedene Kreditgeber. Ich erhalte zwischen 10,4 und 13,25 % Zinsen pro Jahr. Wer bereit ist, für mehrere Jahre zu investieren, kann sogar bis zu 15 % Zinsen bekommen.

So sieht mein Dashboard aus:

Der XIRR beträgt noch 0,00 %, da ich noch keine vollständigen Rückzahlungen erhalten habe.

Im Juli 2026 habe ich weitere 4.000 € eingezahlt und investiert:

  • 2.000 € in „Sandbox Funding“ zu 12,0 % Zinsen mit einer Laufzeit von 9 Monaten
  • 1.000 € in „LFDF“ zu 12,0 % Zinsen mit einer Laufzeit von 12 Monaten
  • 1.000 € in „Balic Terra“ zu 11,5 % Zinsen mit einer Laufzeit von 9 Monaten

Meine Portfolio-Aufteilung sieht nun so aus:

Das meiste Kapital habe ich in LFDF und Baltic Terra investiert, mit jeweils 3.000 €. Neu in meinem Portfolio ist der Kreditgeber „Sandbox Funding“.

Im Juni 2026, gleich im ersten Monat, habe ich die ersten Zinsen erhalten. Insgesamt waren es 25,54 €:

Wer steckt hinter Debitum und den Kreditgebern?

Debitum ist kein reiner Marktplatz, der für unabhängige Kreditgeber Kapital vermittelt, sondern Debitum ist mit einigen Kreditgebern verbunden. Diese Verbundenheit erstreckt sich über gemeinsame Eigentümer, Managementstrukturen oder geschäftliche Beziehungen.

Debitum gehört Ingus Salmiņš. Er ist seit April 2026 auch CEO von Debitum.

Er arbeitete früher fast 9 Jahre lang bei der lettischen Bank Citadele Banka und verwaltete in dieser Zeit ein Finanzierungsportfolio von über 100 Millionen Euro. Nach seiner Banktätigkeit leitete er von 2016 bis 2019 den ALTUM-Staatsfonds für Energieeffizienz mit einem Volumen von 156 Millionen Euro.

Als Ingus im Jahr 2023 Debitum mit übernahm, betrug das Portfolio noch 8 Mio. €. In den letzten 3 Jahren konnte Debitum das Portfolio auf über 68 Mio. € steigern.

Jānis Upenieks ist der Gründer und Eigentümer des Latvian Forest Development Fund (LFDF). LFDF ist der größte Kreditgeber bei Debitum mit 44,6 Mio. € an ausstehendem Portfolio. Er ist ein Ökonom und Politiker, der als Abgeordneter im lettischen Parlament (Saeima) sowie im Stadtrat von Valmiera aktiv war. Im Laufe seiner politischen Karriere übernahm er zudem strategische Regierungsfunktionen und dient unter anderem als Parlamentarischer Sekretär in verschiedenen nationalen Ministerien.

Hier sein Wikipedia-Profil: Jānis Upenieks

Edgars Birks ist der CEO des Latvian Forest Development Fund (LFDF). Er verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung in der Forstwirtschaft und im Asset Management und hat Projekte für skandinavische Investoren geleitet und Portfolios von über 10.000 Hektar verwaltet. Einen wesentlichen Teil seiner beruflichen Erfahrung sammelte er bei SCA (Europas größtem privaten Forstbesitzer) als Einkaufs- und Forstmanager. Dort bewertete er über 200.000 Hektar und baute innerhalb von fünf Jahren ein Portfolio von 50.000 Hektar auf.
Damit etablierte er das damals drittgrößte private Forstportfolio Lettlands.

Jānis Lezdiņš ist der CEO von Baltic Terra und auch schon sehr lange im Forstbereich tätig. Er ist bereits seit 9 Jahren CEO bei DIŽOZOLS, einem Dienstleistungsunternehmen im Forstbereich. Zu den Dienstleistungen gehören unter anderem der Erwerb von Fäll- und Holzernterechten und der Erwerb von Wald- und landwirtschaftlichen Grundstücken. Über DIŽOZOLS wurden bereits 22.000 Hektar Wald gereinigt und aufgeforstet.

Natürlich sind vergangene Erfolge keine Garantie für die Zukunft, aber ich finde das Team von Debitum und deren Kreditgeber konnte schon viele Erfahrungen und Erfolge im Forstbereich erzielen.

Kreditgeber: Sandbox Funding

Ich habe zum ersten mal in Kredite von Sandbox Funding investiert. Es ist ein Kreditgeber, der Geschäftskredite an kleinere und mittlere Unternehmen seit 2023 in der EU und im Europäischen Wirtschaftsraum vergibt. Sandbox Funding und Debitum sind eng miteinander verbunden. Debitum hat Sandbox Funding selbst als spezielle Unternehmenseinheit gegründet, um bürokratische Hürden bei der Kreditevaluierung zu umgehen.

Da Sandbox Funding die bürokratischen Hürden überwunden hat, erfüllt es die Anforderungen der Aufsichtsbehörde und kann damit deutlich schneller und mit geringeren Fixkosten Finanzierungen anbieten. Vor der Gründung von Sandbox Funding war der bürokratische Aufwand im Vergleich zum benötigten Kapital unverhältnismäßig hoch. Nun muss Debitum nicht für jeden neuen Kreditgeber sofort den aufwendigen regulatorischen Zulassungsprozess durchlaufen, sondern kann diese zunächst über Sandbox Funding finanzieren.

Sandbox Funding vergibt Kredite aus eigenem Kapital. Durch die Verbriefung eines Kredits erhalten Anleger Zugang zu diesen von Sandbox Funding geprüften Investitionsmöglichkeiten. Außerdem sichert sich Sandbox Funding Sicherheiten von den Kreditnehmern und behält gleichzeitig eine 10%-ige Beteiligung von jedem vergebenen Kredit ein.

Gut finde ich, dass die Kreditgeber auf Debitum regelmäßig Quartalsberichte veröffentlichen. So muss man nicht ein Jahr auf den Geschäftsbericht warten, sondern hat über das Jahr verteilt immer wieder Zwischenmeldungen. Außerdem werden die Jahresberichte auditiert veröffentlicht:

Umsatz:

  • 2024: 1,43 Mio. €
  • 2025: 0,88 Mio. €
  • 2026/Q1: 0,09 Mio.

Quellen: Sandbox Funding 2024, Sandbox Funding 2025, Sandbox Funding 2026/Q1

Der Umsatz sank im Jahr 2025 gegenüber dem Vorjahr und ist auch im Jahr 2026 rückläufig.

Gewinn:

  • 2024: +21.000 €
  • 2025: +235.500 €
  • 2026/Q1: -16.414 €

Quellen: Sandbox Funding 2024, Sandbox Funding 2025, Sandbox Funding 2026/Q1

Nach einem sehr guten Gewinnjahr 2025 entstand im ersten Quartal 2026 ein kleiner Verlust. Der Jahresbericht 2024 wurde von dem Auditor „S. VILCĀNES AUDITS“ und der Jahresbericht 2025 von dem Auditor „BK partneris“ auditiert.

Insgesamt wurden bereits 42,5 Mio. € an Darlehen von Sandbox Funding auf Debitum vergeben:

Von diesen 42,52 Mio. € wurden bereits 78,6 % aller Kredite zurückgezahlt.

Ich werde nur einen kleineren Teil meines Debitum-Portfolios in Sandbox Funding investieren. Grund ist, dass der Umsatz 2025 gesunken ist. Im nächsten Monat werde ich vermehrt in LFDF (Latvian Forest Development Fund) und Baltic Terra investieren.

Ich bin mir bewusst, dass es wie bei allen P2P-Investments auch bei Debitum grundsätzlich ein Ausfallrisiko bis hin zum Totalverlust besteht.

Wie hoch sind die Margen im Forstbereich?

Diese Frage hat mich sehr interessiert, also welche Margen man im Forstbereich in Lettland erzielen kann. Dazu bin ich auf die Zahl 35 % pro Transaktion gestoßen. Bevor LFDF auf Debitum neu dazu kam, hatten sie bereits 2.600 Hektar Waldfläche erworben und 800 Hektar erfolgreich veräußert, wobei eine durchschnittliche Marge von 35 % pro Transaktion erzielt wurde.

In der neuesten Anlegerbroschüre gibt LFDF einen Einblick, wie der Wert der Waldflächen um 25 % gesteigert wird, bevor diese als ganze Portfolios an Investmentfonds in Skandinavien und dem Baltikum verkauft werden:

  • Kahlschlag, Durchforstung, Sanierungsholzeinschlag, Energieholzgewinnung
  • Verkauf von Fällrechten
  • Verkauf von Rundholz
  • Verpachtung von landwirtschaftlichen Flächen
  • Aufteilung von Grundstücken mit anschließendem Verkauf von Wohneinheiten und landwirtschaftlichen Parzellen
  • Verkauf einzelner Waldgrundstücke
  • Verkauf von CO₂-Zertifikaten (zukünftiges Potenzial)

Mit diesen Maßnahmen kann bereits vor dem Verkauf, der Wert um 25 % gesteigert werden.

Bis Ende des Jahres 2025 hatte LFDF 6430 Hektar Waldfläche aufgekauft:

Das aktuelle Portfolio beträgt zum 31.03.2026 einen Wert von mehr als 37 Mio. €, bei einer Waldfläche von insgesamt 6.704 Hektar:

Wichtig für Debitum-Anleger: Das Grundstücksportfolio selber dient nicht als Sicherheit. Stattdessen gibt es eine Sicherungsabtretung aller Aktien und Vermögenswerte, die den Zugriff auf Forderungen, Holzprodukte und andere Vermögenswerte ermöglicht.

Die Waldflächen von LFDF sind in ganz Lettland verteilt, die meisten befinden sich jedoch im Osten des Landes:

Für mich ist auch ein Pluspunkt, dass es LFDF (früher: Juno Estate) gelang, 7 Millionen € von der führenden Investmentmanagementgruppe im Baltikum „Mundus Bridge Finance„, verwaltet von INVL, für den Kauf von Waldflächen und die Expansion einzuwerben und zurückzuzahlen.

Kurze Laufzeiten mit täglichen Zinsen oder lange Laufzeiten mit bis zu 15 % Zinsen

Getestet habe ich ganz kurze Laufzeiten, wo die Zinsen sogar täglich ausgezahlt werden.

Je länger die Laufzeit, desto höher sind auch die Zinsen. Bei 36 Monaten Laufzeit steigen die Zinsen auf bis zu 15 % pro Jahr:

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Fazit

Im Juli 2026 habe ich mein Debitum-Portfolio verdoppelt und erstmals in den Kreditgeber „Sandbox Funding“ investiert. Damit habe ich meinen Anteil in meiner P2P-Anlage bei regulierten Plattformen weiter erhöht.

In diesem Artikel habe ich mir die Führungspersonen von Debitum sowie deren Kreditgeber näher angesehen. Im nächsten Artikel werde ich erläutern wie Anleger mit dem Debitum Treueprogramm, je nach Anlagesumme, bis zu 2 % mehr Zinsen zusätzlich verdienen können.

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Interessenskonflikt: Dieser Artikel ist ein Werbebeitrag. Da ich in diesem Artikel über Debitum schreibe werde ich für den Aufwand von Debitum vergütet.

Dieser Artikel ist keine Anlageberatung oder eine Empfehlung. In meinen Artikelbeiträgen schreibe ich über meine Erfahrungen bei den Plattformen. Risikohinweis: Investitionen in P2P Kredite sind mit einem Totalausfallrisiko verbunden. Renditen in der Vergangenheit sind keine Garantie für die zukünftige Entwicklung.

 

16,0 % Rendite im April 2026 (P2P-Rendite Update)

Die Rendite ist — wie immer nach Ausfällen und Abschreibungen — die Nettorendite des P2P-Portfolios.

Die Prognose für den Monat April 2026 lag bei 11-16 %. Mit 16,0 % lag ich im oberen Bereich meiner Erwartung.

Meine bisherige P2P-Gesamtrendite und eine Prognose für die nächsten Monate

Die letzten 3 Monate:

Februar 2026:

März 2026:

April 2026:

+16,2 %

+13,4 %

+16,0 %

Rechner

Gesamtrendite in den letzten 3 Monaten:

+15,2 % p.a.   

Zukunft Rendite-Prognose der nächsten Monate:

Mai 2026: Juni 2026: Juli 2026:

13-18 %

13-18 %

12-17 %

Die Gesamtrendite der letzten 3 Monate ist auf 15,2 % p.a. leicht gesunken.
In den nächsten Monaten rechne ich mit Renditen zwischen 12 % und 18 %.

Hier sind alle Monatsrenditen seit 2011 übersichtlich aufgelistet.

Auszug meiner P2P-Einnahmen im April 2026 (Auswahl, nicht vollständig):

Einnahmen im April 2026:

P2P PlattformBrutto-EinnahmenAbschreibung
im April 2026
Netto-Einnahmen
Namenlose Plattform 2.271,52 € -90,00 €
Insgesamt nun als Verlust abgeschrieben:
90,00 €
+2.181,52 €
finbee +541,69 € +159,57 €
Insgesamt nun als Verlust abgeschrieben:
10.718,28 €
+701,26 €
Devon +625,70 € -0,00 € +625,70 €
'Ventus Energy +595,76 € -0,00 € +595,76 €
Mintos +557,61 € -2,95 €
Insgesamt nun als Verlust abgeschrieben:
22,56 €
+554,66 €
Indemo +212,20 € -0,00 € +212,20 €
Nectaro +166,27 € -0,00 € +166,27 €
Lendermarket +155,65 € -0,00 € +155,65 €
Asterra Estate +132,90 € -0,00 € +132,90 €
Stock.Estate +109,67 € -0,00 € +109,67 €
Omaraha +167,64 € -0,00€
(Abschreibungen)

-67,51 €
(Kreditverkäufe mit Verlust
durch Omaraha)
+100,13 €
Hive5 +58,63 € -0,00 € +58,63 €
Afranga +56,64 € -0,00 € +56,64 €
Modena +19,77 € -0,00 € +19,77 €
Bondster +0,35 € +0,43 €
Insgesamt nun als Verlust abgeschrieben:
1.058,73 €
+0,78 €
'Income +0,00 €
-0,00 € +0,00 €

Neue Bestwerte hatte ich bei Devon, Hive5, Afranga und Stock.estate, denn noch nie hatte ich bei diesen Plattformen in einem Monat so viele Zinsen erhalten. Sehr gut lief der April auch bei Finbee, denn seit fast 2 Jahren hatte ich nicht mehr so viele Einnahmen in einem Monat.

2.181 € Einnahmen auf der noch nicht veröffentlichten Plattform

Am meisten Einnahmen konnte ich im April 2026 bei einer Plattform erzielen, deren Namen ich demnächst veröffentlichen werde. Ganze 2181,52 € an Einnahmen konnte ich im April 2026 bei dieser P2P-Plattform erzielen.

90 € habe ich im April als Verlust abgeschrieben, da es Kredite gab, die mit mehr als 60 Tagen in Verzug gekommen sind. Ich werde voraussichtlich in den nächsten Wochen einen Artikel über diese Plattform veröffentlichen, bei der ich 6-stellig investiert bin.

Erstmals seit mehr als 6 Jahren weniger als 10.000 € ausgefallene Kredite bei Finbee

Seit fast 11 Jahren investiere ich bei Finbee* in unbesicherte Konsumkredite aus Litauen. Da ich zu meinem Hochpunkt über 170.000 € investiert hatte, erreichten im Jahr 2020 die Kreditausfälle einen Rekord von über 30.000 €. Nun haben sich meine Kreditausfälle zum ersten Mal seit über 6 Jahren die die 10.000-€-Grenze unterschritten.

Ich lasse keine neuen Ausfälle zu, indem ich Kredite in Verzug auf dem Zweitmarkt an andere Anleger verkaufe. Dafür muss ich zwar Verluste hinnehmen, habe dafür aber ein sauberes Portfolio mit einem Durchschnittszins von über 17,9 %.

So haben sich meine Kredite in Verzug mit mehr als 60 Tagen in den letzten 10 Jahren entwickelt:

Zusätzlich verkaufe ich auch Kredite, die sich schon mehrere Jahre in Verzug befinden. Bei solchen Fällen muss ich schon höhere Abschläge anbieten, damit andere Anleger mir diese Kredite abkaufen.

Mein Ziel ist es, bei Finbee meine Ausfälle weiter zu verringern. Vielleicht schaffe ich es wirklich auf 0 €. Dann hätte ich ein wirklich sauberes Portfolio.

In meiner Renditeberechnung rechne ich sehr pessimistisch, denn ich schreibe Kredite innerhalb von 10 Monaten als Verlust ab, sobald diese seit 60 Tagen in Verzug sind.

In der Renditeberechnung habe ich diese Kredite schon vor vielen Jahren zu 100 % als Verlust abgeschrieben und freue mich jetzt, wenn ich Kredite für weniger Discount verkaufen kann. Das war der Hauptgrund, warum ich im Jahr 2019 so eine schlechte Rendite von nur 6,9 % mit meinem gesamten Portfolio erzielt habe, weil die Abschreibungen bei Finbee sehr hoch waren.

Nirgendwo anders habe ich so viele Zinsen erhalten wie bei Finbee. Neue Anleger erhalten über diesen Link* 1,5 % Bonus auf alle Investments der ersten 60 Tage.

Ich habe mein Portfolio im April 2026 bei Devon verdoppelt

Im April 2026 habe ich 500 € Cashback bei Devon* erhalten. Es lief eine 5 % Cashback-Aktion in der ich 10.000 € investiert habe. Vor der Aktion war ich mit etwa 10.000 € investiert, und aktuell bin ich mit 20.089 € bei Devon investiert.

Über die Gründe der Verdoppelung meines Portfolios habe ich in diesem Artikel geschrieben.

Die Gründe sind:

  • Sehr günstige Bankfinanzierung von 6,35 % Zinsen pro Jahr beim Projekt „Terbatas Loft“ erhalten.
  • Vergabe des Darlehens zeigt gründliche Prüfung der BluOr Bank vom Projekt.
  • Gute Verteilung: Senior Bank Finanzierung steht aktuell bei 40,2 %, Mezzanine-Kapital über Devon bei 47,5 %.
  • Neuer CEO Toms Bērzkalns mit Erfahrung im Bereich Energie- und Infrastrukturfinanzierung bei KPMG (im Bereich M&A und Corporate Finance).

Zusätzlich zu den 500 € einmaligen Cashback gab es noch 125,70 € reguläre Zinsen. Insgesamt also Einnahmen in Höhe von 625,70 €.

Aktualisierte Darlehensverträge:

Im Juni 2026 haben alle Devon-Investoren die Möglichkeit erhalten, aktualisierten Darlehensverträge zuzustimmen. Devon hat bestimmte Klauseln im Vertrag aktualisiert, um die rechtliche Struktur der Finanzierung, die genaue Rangfolge der Forderungen der Kreditgeber und die mit Mezzanine-Finanzierungen verbundenen Risiken deutlich klarer darzustellen.

Es gab aber auch die Möglichkeit, den neuen Verträgen nicht zuzustimmen. Dann würden die alten Verträge ganz normal weiterlaufen. Es ging Devon um die Einhaltung regulatorischer Vorgaben und darum, dass der Rechtstext die bestehende Realität genauer widerspiegelt.

Die Klausel 6.6 der Konzernverpflichtung wurde gestrichen. Außerdem wurde die Klausel 7.2.4 ebenfalls gestrichen. Da geht es um die Zusicherung des Darlehensnehmers, dass die Forderungen der Kreditgeber gleichrangig mit den Forderungen anderer Gläubiger sind. Hinzugefügt wurden die Klauseln 11 und 12. Dort wird die Nachrangigkeit und Erläuterungen zur qualifizierten Nachrangigkeit mit einem vorinsolvenzlichen Vollstreckungsverbot klargestellt.

Ich habe den neuen Verträgen zugestimmt, obwohl die Konzernverpflichtung gestrichen wurde.

Der Hintergrund der Vertragsänderungen bei Devon sind wohl die Ereignisse rund um Ventus Energy und die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht). Die BaFin hatte die Einstellung und Abwicklung des Einlagengeschäfts angeordnet, da sie davon ausging, dass die Plattform ein Einlagengeschäft ohne Erlaubnis betrieb. Aufgrund dieser Vorkommnisse will Devon durch die neuen Verträge deutlicher klarstellen, dass es sich nicht um ein Einlagengeschäft handelt.

Ich lasse meine Investitionen bei Devon weiterlaufen und habe keinen Early Exit beantragt. Ich bin in 2 Projekte bei Devon mit jeweils 2 Jahren Laufzeit investiert. Bei einem Projekt ist bereits ein Jahr vorbei.

Ein vorzeitiger Ausstieg bei Devon dauert zurzeit länger, da es viele Angebote auf dem Zweitmarkt gibt und da der Zweitmarkt keine Abschläge zulässt. Da es gleichzeitig auf dem Erstmarkt immer wieder Cashback-Aktionen gibt, investieren Anleger eher auf dem Erstmarkt mit Cashback als ohne Cashback auf dem Zweitmarkt.

Über meinen Link* gibt es 1 % Sofort-Bonus auf alle Investitionen auf dem Erstmarkt für neue Anleger für die ersten 60 Tage nach Registrierung.

Meine P2P-Ausfälle und Abschreibungen

Ohne Ausfälle bei der P2P-Anlage geht es auf lange Sicht nicht.

Um die Rendite realistisch zu berechnen, schreibe ich jeden Monat einen Teil der Kredite, die in Verzug sind, ab. Bei Plattformen ohne Rückkaufgarantie werden alle Kredite mit mehr als 60 Tagen in Verzug monatlich zu 10 % abgeschrieben. Nach 10 Monaten sind die Kredite dann vollständig als Verlust gebucht.

Wenn eine ganze Plattform oder ein Kreditgeber mit Zahlungen in Verzug gerät, schreibe ich jeden Monat 5 % der ausstehenden Summe als Verlust ab. Nach 20 Monaten ist die gesamte Summe als Verlust in der Renditeberechnung abgeschrieben.

Bei den meisten Plattformen ist bereits der Großteil der Kredite im Verzug als Verlust abgeschrieben:

PlattformAnteil der abgeschriebenen Darlehen
Mintos100,0 % aller Darlehen mit mehr als 60 Tagen Verzug

+0,00 % gegenüber dem Vormonat
Finbee100,0 % aller Darlehen mit mehr als 60 Tagen Verzug bereits abgeschrieben

+0,0 % gegenüber dem Vormonat
OmarahaKeine Darlehen mit mehr als 100 Tagen in Verzug.
Werden automatisch mit Verlust von Omaraha verkauft
Ventus EnergyKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
Asterra EstateKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
DevonKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
AfrangaKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
LoanchKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
HeavyFinance

Früher: Heavyfinance

79,7 % aller Darlehen mit mehr als 60 Tagen Verzug bereits abgeschrieben

+7,9 % gegenüber dem Vormonat
LonvestKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
LendermarketKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
NectaroKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
ModenaKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
Bondster100,0 % aller Darlehen mit mehr als 60 Tagen Verzug bereits abgeschrieben

RightChoice

+0,0 % gegenüber dem Vormonat
TwinoKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
EsketitKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
Iuvo Group100,0 % aller Darlehen mit mehr als 60 Tagen Verzug bereits abgeschrieben

(Gekaufte russische Kredite mit Abschlag auf dem Zweitmarkt)

+0,0 % gegenüber dem Vormonat
SwaperKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
MonefitKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
BondoraKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
Fagura

Fagura Moldawien

10,0 % aller Darlehen mit mehr als 60 Tagen Verzug bereits abgeschrieben

-90,0 % gegenüber dem Vormonat
Fagura

Fagura Rumänien

88,0 % aller Darlehen mit mehr als 60 Tagen Verzug bereits abgeschrieben

+1,5 % gegenüber dem Vormonat
Monestro100,0 % aller Darlehen mit mehr als 60 Tagen Verzug bereits abgeschrieben

+0,0% gegenüber dem Vormonat
NeoFinance100,0 % aller Darlehen mit mehr als 60 Tagen Verzug bereits abgeschrieben

+0,0% gegenüber dem Vormonat
Finbee Tschechien100,0% aller Darlehen mit mehr als 60 Tagen Verzug bereits abgeschrieben

+0,0% gegenüber dem Vormonat
Moncera, Stikcredit, Limedot, Crowdpear, Income MarketplacePlattformen, die ich verlassen habe oder die geschlossen wurden, ohne Verluste für mich
ViventorAlles bereits zu 100 % abgeschrieben, da die Plattform geschlossen oder insolvent ist und keine Zahlungen mehr zu erwarten sind.

Verhältnis von P2P-Gewinnen zu den monatlichen Abschreibungen

Die Abschreibungen lagen im April 2026 bei einem Anteil von 2 %.

Beispiel:

    —> -20 € durch Abschreibungen insgesamt auf allen Plattformen
    —> 1.000 € Gewinne insgesamt auf allen Plattformen
    —> Nettogewinn: 980 €
Bild: Abschreibungen pro Monat in Prozent: Je niedriger, desto besser

Bei einem Wert von 100 % würden alle erhaltenen Gewinne für monatliche Abschreibungen wegfallen, und die Rendite würde 0 % betragen. Bei einem Wert von über 100 % wäre die Rendite negativ.
Also: Je geringer der Anteil, desto besser.

Seit 15 Jahren eine doppelt so hohe Rendite wie der MSCI World – der Vergleich

Der MSCI World Index (inklusive Ausschüttungen) erzielte im April 2026 eine sehr starke Rendite von +7,7 %. Auf das Jahr gesehen sind das +92,4 %. Im Vergleich dazu hat mein verwaltetes P2P-Portfolio im April 2026 nach allen Abschreibungen sowie Zweitmarktgewinnen/-verlusten eine Rendite von +16,0 % p. a. erzielt.

Quelle: Meine P2P-Anlage-Rendite im Vergleich zum MSCI World Index (inklusive Reinvestition der Ausschüttungen), Quelle: Justetf.com

Der Stand am Ende April 2026 sieht so aus:

Meine P2P-Rendite: Von 100 Punkten auf aktuell 1.141 Punkte

MSCI World: Von 100 Punkten auf aktuell 551 Punkte

Mit meiner Investition seit 15 Jahren liege ich bei über doppelt so viel Rendite wie der MSCI World! In 15 Jahren konnte ich mein P2P-Anfangsportfolio durch die Rendite insgesamt verelffachen (von 100 Punkten auf über 1.100 Punkte). Dies gilt natürlich nur unter der Annahme, dass zu Beginn einmalig investiert und anschließend sämtliche Erträge reinvestiert worden wären.

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Ausblick: Nur noch 14-16 % Rendite im Jahr 2026

In den ersten 4 Monaten des Jahres 2026 beträgt meine P2P-Anlage-Rendite 15,8 % pro Jahr. Das ist niedriger als in den vorangegangenen Jahren.

Unabhängig davon, ob ich noch Rückzahlungen von Ventus Energy erwarte oder nicht, werde ich ab Juli 2026 oder August 2026 beginnen, jeden Monat 5 % als Verlust abzuschreiben. Sollten keine Zahlungen erfolgen, hätte ich mein Investment bei Ventus Energy nach 20 Monaten komplett als Verlust abgeschrieben. Sollte es Ventus Energy durch Verkäufe der Energieprojekte gelingen Rückzahlungen an die Anleger zu leisten, werde ich die Rückflüsse wieder als Einnahmen buchen.

Durch die Abschreibungen wird sich meine Rendite ab Juli/August 2026 deutlich verringern, da ich jeden Monat voraussichtlich etwa 1.000 € als Verlust abschreiben werde. Dadurch wird meine Monatsrendite etwa um 2,5 % niedriger ausfallen. Deswegen rechne ich für das Jahr 2026 nur noch mit einer Rendite zwischen 14-16 %. Das wäre meine geringste Jahresrendite nach über 7 Jahren.

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels halte ich 0,67 % der Anteile an der „VENTUS Employee and Partnerships Stock Options OÜ“. Diese Gesellschaft hält wiederum 15 % an der Ventus Energy Group OÜ.

Der Monat Mai wird wieder ein besserer Renditemonat. Denn im Mai gab es 1.000 € Cashback bei Nectaro. Das wird die Rendite natürlich deutlich steigern.

Wie mein Portfolio im Mai 2026 performt hat, werde ich in Kürze im nächsten Monatsbericht berichten.

Dieser Artikel ist keine Anlageempfehlung, sondern ich schreibe über meine Erfahrungen mit verschiedenen P2P-Anbietern. In diesem Artikel befinden sich Affiliate Links. Wenn sich jemand über den Werbelink bei einem Anbieter registriert und investiert, bekomme ich eine kleine Provision. Es gibt ein Totalausfallrisiko, und vergangene Renditen sind keine Garantie für die Zukunft.

 

Analyse: Kreditgeber Tambadana bei Loanch unter der Lupe (Akquisekosten und Rückstellungen)

In diesem Artikel analysiere ich den Kreditgeber Tambadana, der Kredite bei Loanch* für 14,5 % Zinsen anbietet. Ich habe mir die Akquisekosten und Rückstellungen des Kreditgebers aus Malaysia seit dem Start angeschaut und ausgewertet.

Doch zuerst zu meinem Portfolio. Anfang des Jahres habe ich mir als Ziel ein Portfolio von 17.500 € gesetzt.

Mein Ziel: Ein Portfolio von 17.500 € erreichen

Aktuell habe ich 16.514 € in Loanch investiert:

Mein Ziel ist ein Portfolio von 17.500 €:

Mit meinem Zielportfolio von 17.500 € würden sich die monatlichen Zinsen auf über 200 € einpendeln:

  • 17.500 € × 15 % / 12 = 218 € pro Monat

Durch das Treueprogramm erhalte ich auf alle neuen Kredite 0,5 % mehr Zinsen auf mein gesamtes Portfolio, weil ich mehr als 10.000 € investiert habe.

Das Geschäftsmodell verstehen und das Ausfallrisiko richtig einschätzen: Die Akquisekosten

Wie bei allen P2P-Investments besteht auch bei Loanch grundsätzlich ein Ausfallrisiko bis hin zum Totalverlust. Deshalb schaue ich mir die Geschäftszahlen der Kreditgeber genauer an, um das Geschäftsmodell besser zu verstehen und damit ich das Risiko besser einschätzen kann.

Da Loanch monatlich die Geschäftszahlen zum Kreditgeber aus Malaysia veröffentlicht, habe ich mir die Kundenakquisitionskosten seit dem Start angeschaut:

Quelle: Management Reports von Tambadana bei Loanch

Kundenakquisekosten (Customer Acquisition Cost) sind die Gesamtausgaben, die ein Unternehmen benötigt, um neuen Kunden zu gewinnen. Je niedriger diese Ausgaben in Prozent vom Umsatz, desto besser.

In den ersten Monaten lagen diese Kosten bei Tambadana über 100 %. Im Verlauf der Zeit sanken die Kosten um neue Kunden zu gewinnen, auf unter 10 % der Einnahmen. Mittlerweile haben sich diese Kosten auf unter 10 % eingependelt.

Grund für steigende Akquisekosten sind:

  • Mehr Konkurrenz: Gibt es viele Kreditgeber am Markt, erhöhen sich die Ausgaben für Suchmaschinenwerbung und Provisionen.
  • Wenig Stammkunden: Neukunden werden nicht zu Stammkunden. Kreditnehmer erhalten nur einmal einen Kredit und beantragen keinen zweiten Folgekredit. Es muss also dauerhaft geworben werden, um Umsätze zu generieren.
  • Höhere Kosten für alternative Bonitätsprüfungen: Drittanbieter erhöhen die Preise für Daten zur Smartphone-Nutzung und zu E-Commerce-Transaktionen.

Das ist bei Tambadana nicht zu beobachten. Denn die Akquisekosten liegen auf einem sehr niedrigen Niveau von unter 10 % des Umsatzes. Dies zeigt für mich, dass es Tambadana schafft, immer mehr Stammkunden zu gewinnen, immer bekannter wird und sich gegenüber der Konkurrenz durchsetzen kann.

Die Rückstellungen für ausgefallene Kredite

Der größte Kostenblock sind Rückstellungen für ausgefallene Kredite. Bei Darlehen von Tambadana auf Loanch handelt es sich um unbesicherte Kredite. Kreditnehmer zahlen dafür entsprechend höhere Zinsen. Ein Teil der Kredite fällt aus und die Kreditnehmer können den Kredit nicht mehr zurückzahlen. Deswegen nimmt Tambadana Rückstellungen für ausgefallene Kredite vor.

Hier die Entwicklung des Anteils der Rückstellungen in Prozent vom Umsatz:

Quelle: Management Reports von Tambadana bei Loanch

In den Anfangsmonaten waren die Rückstellungen sehr hoch. Teilweise lagen sie sogar bei über 100 %. Seit 2 Jahren schwanken die Rückstellungen zwischen 31 und 53 % vom Umsatz.

  • 2024: 38,7 %
  • 2025: 44,3 %
  • 2026/1Q: 39,2 %

Hohe Zahlen bedeuten, dass mehr Kredite ausfallen. Das kann verschiedene Ursachen haben:

  • Eine Senkung der Zinsen für Kreditnehmer führt dazu, dass weniger Umsatz generiert wird. Selbst wenn die Rückstellungen stabil bleiben, steigt dann der Anteil in Prozent, die für Rückstellungen benötigt wird.
  • Die Arbeitslosenquote steigt. Wenn Kreditnehmer den Job verlieren, finden sie nicht mehr so schnell einen neuen Job und mehr Kredite fallen aus.
  • Der Kreditgeber lockert seine Annahmekriterien, wodurch nun mehr Kredite ausfallen.

Sollte sich der Anteil der Rückstellungen dauerhaft auf über 50 % einpendeln, wird es für den Kreditgeber schwierig, profitabel zu bleiben, und das Geschäftsmodell wäre dauerhaft nicht mehr tragbar. Laut den aktuellsten Zahlen lag der Anteil der Rückstellungen im ersten Quartal 2026 bei 39,2 % und damit niedriger als im Jahr 2025.

Anleger auf Loanch bekommen von den Kreditausfällen allerdings nichts mit, denn alle Kredite unterliegen einer 30-tägigen Rückkaufverpflichtung. Sollten Kredite länger als 30 Tage in Verzug geraten, kauft das Kreditunternehmen diese automatisch zurück und kümmert sich dann im Hintergrund um die Eintreibung der Kredite durch das Inkasso. Wichtig ist dabei, dass die Rückkaufverpflichtung keine Garantie darstellt. Sie hängt vollständig von der Zahlungsfähigkeit des jeweiligen Kreditgebers ab und schützt nicht vor einem möglichen Ausfall der Plattform oder des Kreditgebers selbst. Daher besteht trotz Rückkaufmechanismus weiterhin ein grundsätzliches Ausfallrisiko bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

Auch wenn in meinem Portfolio alle Kredite nach spätestens 30 Tagen zurückgekauft werden, beobachte ich die Höhe der Rückstellungen regelmäßig. An den Zahlen kann ich ablesen, ob das Geschäftsmodell weiterhin profitabel zu betreiben ist.

Tambadana App immer beliebter

Kreditnehmer in Malaysia können direkt online auf tambadana.my einen Kredit beantragen. Aber mittlerweile, im Zeitalter des Smartphones, werden immer mehr Kredite über die eigene App von Tambadana vergeben.

Diese wurde bereits 1,18 Millionen Mal heruntergeladen.

Mich haben aktuelle Daten interessiert, und da diese nicht im Play Store sichtbar sind, habe ich mir die Daten bei Apptally.net angeschaut:

Quelle: https://app.apptally.net/app/id.tambadana.app

Jeden Tag verzeichnet die Tambadana-App im Schnitt 2.190 Downloads. Das zeigt, dass die App nicht nur in der Vergangenheit, sondern auch aktuell genutzt wird, um Kredite zu erhalten.

Der neue Geschäftsführer von Loanch

Seit diesem Jahr ist Przemysław Paweł Januszaniec der neue CEO von Loanch.

Neben seiner Tätigkeit bei Loanch ist Przemek auch CEO von FLOW aus Singapur. FLOW wurde 2016 gegründet und betreut mehr als 30 der größten Banken und Nichtbanken im Konsumkreditbereich in Süd- und Südostasien. Diesen bietet das Unternehmen datengestützte und automatisierte Dienstleistungen im Bereich Forderungseinzug und -management (Flow Outsourcing) sowie den Ankauf notleidender Kreditportfolios an.

Zu den Investoren in FLOW gehört sogar die DEG (Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft), eine Tochtergesellschaft der staatlichen KfW-Bankengruppe. Diese beteiligte sich an der Series-A-Finanzierungsrunde von FLOW, weil sie in der KI-gestützten Plattform einen wichtigen Baustein sieht, um den Finanzsektor in asiatischen Schwellenländern nachhaltig, fair und krisenfest zu gestalten.

Und genau an dieser Stelle kommt Loanch ins Spiel: Als Marktplatz für P2P-Kredite in asiatischen Schwellenländern kann Loanch von dieser Konstellation profitieren. Da Przemek beide Unternehmen leitet, kann Loanch direkt von den jahrelangen Erfahrungen von FLOW profitieren. Das Wissen über moderne Datenanalysen und intelligentes Kreditmanagement fließt so direkt in die Plattform von Loanch und die dahinterstehenden Kredite ein.

Ich bin sehr gespannt, wie sich Loanch mit dem neuen CEO weiterentwickelt.

Vollständige Kreditvergabe durch KI

Alle Kredite bei Loanch stammen von Fingular, das in verschiedenen Ländern wie Malaysia und Indien tätig ist. Mittlerweile läuft die Kreditvergabe von Fingular unter der Marke TrustPaisa in Indien vollständig mit KI-gestützten Entscheidungen.

Alle Kreditanträge werden in Echtzeit durch künstliche Intelligenz geprüft und verarbeitet – ganz ohne manuelles Eingreifen. Das optimierte Entscheidungssystem ermöglicht die Echtzeitbewertung von Kundenanträgen auf Basis von partnergenehmigten Kreditrichtlinien, Risikoparametern, Kundeneinwilligung und geltenden regulatorischen Vorgaben. Manuelle Prüfungen entfallen vollständig. Jeder Antrag wird nun innerhalb von Sekunden nach Einreichung und endgültiger Entscheidung geprüft, unabhängig von Zeitpunkt und Antragsvolumen.

Die Mitarbeiter, die früher für die Bearbeitung von Kreditanträgen zuständig waren, konzentrieren sich nun mehr auf strategischere Aufgaben.

Da keine manuellen Prüfungen mehr erforderlich sind, läuft die Kreditvergabe deutlich schneller und effizienter. Dies erhöht natürlich die Kundenzufriedenheit.

Das KI-System ist so konzipiert, dass es skalierbar ist, auch wenn das Antragsvolumen stark steigt.

Dadurch kann Fingular in Indien die Kosten für die Bewertung jedes einzelnen Antrags erheblich senken.

Quelle: https://fingular.com/news/fingulars-trust-paisa-moves-to-fully-ai-driven-consumer-financing-decisions

Die Darlehen von Tambadana aus Malaysia werden bei Loanch noch nicht vollständig mithilfe KI-gestützter Entscheidungen vergeben. Wenn die Ergebnisse in Indien allerdings positiv ausfallen, könnte Fingular diese Vollautomatisierung auch bei Tambadana in Malaysia übernehmen und so die Kosten für die Bewertung jedes einzelnen Antrags deutlich senken.

Mein Profit bei Loanch bisher: Über 3.300 €

Seit meinem Start im September 2024 konnte ich bereits über 3.300 € an Einnahmen erzielen.

  • 2.528,33 € Zinsen
  • 865,56 € Belohnungen
  • GESAMT: 3.393,89 €

Die Belohnungen stammen aus Cashback-Aktionen und dem Loyalitätsprogramm. Der Gewinn stammt aus den normalen, regelmäßigen Zinsen. Bei Loanch ist mein gesamtes Kapital stets über den Auto-Invest investiert.

Hier sind meine monatlichen Einnahmen bei Loanch:

Im Mai 2026 konnte ich erstmals seit längerer Zeit über 200 € an Zinsen erwirtschaften. Dies dürfte jetzt dauerhaft der Fall sein, da ich bereits 16.500 € investiert habe.

Mein Auto-Invest ist wieder auf kurze Laufzeiten eingestellt

Bei der letzten Cashback-Aktion habe ich meinen Auto-Invest auf mindestens 91 Tage Restlaufzeit eingestellt. Nun habe ich die maximale Kreditlaufzeit wieder begrenzt.

Ich habe eine maximale Restlaufzeit von 35 Tagen eingestellt:

Damit werden alle Rückflüsse nun wieder in kürzere Laufzeiten investiert. Ich bekomme so einen höheren Cashflow.

Über meinen Werbelink: 1 %-Bonus für neue Anleger

Neben der neuen Cashback-Aktion, an der alle Anleger teilnehmen können, gibt es über meinen Werbelink zusätzlich 1 % Bonus für neue Anleger auf alle Investitionen der ersten 90 Tage.

1 % Bonus für neue Anleger bei Loanch

Neue Anleger, die bei Loanch investieren, erhalten 1 % Bonus auf alle Investitionen der ersten 90 Tage nach der Registrierung, wenn sie sich über diesen Werbelink anmelden: www.loanch.com*

Achtung: Wer sich direkt bei Loanch über die Startseite registriert, bekommt keinen Bonus. Es muss ein Werbelink sein.

Und so funktioniert es: Jeder neue Anleger, der sich über den obigen Link bei Loanch anmeldet, erhält automatisch einen Bonus von 1 % auf alle Investitionen der ersten 90 Tage.

Beispiel:
Anton registriert sich über meinen Werbelink und investiert 5.000 € innerhalb von 90 Tagen nach seiner Registrierung. Er tätigt in den ersten 90 Tagen keine Auszahlungen und reinvestiert alle Rückflüsse. Er erhält 50,00 € Neukundenbonus automatisch ausgezahlt, weil er 5.000 € investiert hat.

Klicke hier, um auch bei Loanch zu investieren* Dann bekommst du als neuer Anleger über diesen Link 1 % Cashback auf alle Investitionen der ersten 90 Tage!

In diesem Artikel befinden sich Affiliate Links. Registriert sich jemand über diese Werbelinks und investiert, erhalte ich eine kleine Provision.

Interessenskonflikt: Dieser Artikel ist ein Werbebeitrag. Da ich in diesem Artikel über Loanch schreibe werde ich für den Aufwand von Loanch vergütet. Dennoch investiere ich mein eigenes Kapital bei Loanch und bin damit selber „Skin-in-the-game“.

Dieser Artikel ist keine Anlageberatung oder eine Empfehlung. In meinen Artikelbeiträgen schreibe ich über meine Erfahrungen bei den Plattformen. Risikohinweis: Investitionen in P2P-Kredite sind mit einem Totalausfallrisiko verbunden. Renditen in der Vergangenheit sind keine Garantie für die zukünftige Entwicklung.

 

Nur 13,4 % Rendite im März 2026 (P2P-Rendite-Update)

Mit etwas Verspätung kommt mein Monatsupdate über den März 2026. Die Rendite meines P2P-Portfolios lag deutlich unter dem Durchschnitt der letzten Jahre bei 13,4 % pro Jahr.

Die Rendite ist — wie immer nach Ausfällen und Abschreibungen — die Nettorendite des P2P-Portfolios.

Die Prognose für den Monat März 2026 lag bei 11-16 %. Mit 13,4 % lag ich genau im Mittelfeld meiner Erwartung.

Meine bisherige P2P-Gesamtrendite und eine Prognose für die nächsten Monate

Die letzten 3 Monate:

Januar 2026:

Februar 2026:

März 2026:

+17,6 %

+16,2 %

+13,4 %

Rechner

Gesamtrendite in den letzten 3 Monaten:

+15,7 % p.a.   

Zukunft Rendite-Prognose der nächsten Monate:

April 2026: Mai 2026: Juni 2026:

11-16 %

13-18 %

13-18 %

Die Gesamtrendite der letzten 3 Monate ist auf 15,7 % p. a. leicht gesunken.
In den nächsten Monaten rechne ich mit Renditen zwischen 11 % und 18 %.

Hier sind alle Monatsrenditen seit 2011 übersichtlich aufgelistet.

Auszug meiner P2P-Einnahmen im März 2026 (Auswahl, nicht vollständig):

Einnahmen im März 2026:

P2P PlattformBrutto-EinnahmenAbschreibung
im März 2026
Netto-Einnahmen
Namenlose Plattform 1.910,22 € -0,00 € +1.910,22 €
'Ventus Energy +824,29 € -0,00 € +824,29 €
finbee +461,13 € +88,34 €
Insgesamt nun als Verlust abgeschrieben:
10.877,85 €
+549,47 €
Lendermarket +201,76 € -0,00 € +201,76 €
Nectaro +164,81 € -0,00 € +164,81 €
Omaraha +170,45 € -0,00€
(Abschreibungen)

-27,61 €
(Kreditverkäufe mit Verlust
durch Omaraha)
+142,84 €
Asterra Estate +137,33 € -0,00 € +137,33 €
Devon +129,89 € -0,00 € +129,89 €
Stock.Estate +98,88 € -0,00 € +98,88 €
Indemo +60,00 € -0,00 € +60,00 €
Afranga +55,14 € -0,00 € +55,14 €
Hive5 +54,97 € -0,00 € +54,97 €
Modena +30,51 € -0,00 € +30,51 €
Bondster +9,93 € +1,23 €
Insgesamt nun als Verlust abgeschrieben:
1.059,16 €
+11,16 €
'Income +0,00 €
-0,00 € +0,00 €
Mintos -138,62 € -0,13 €
Insgesamt nun als Verlust abgeschrieben:
19,61 €
-138,75 €

Neue Bestwerte hatte ich bei Ventus Energy, Stock.estate und Asterra Estate. Noch nie hatte ich bei diesen Plattformen in einem Monat so viele Zinsen erhalten.

Über 1.900 € Einnahmen auf der noch nicht veröffentlichten Plattform

Neu in meinen monatlichen öffentlichen Einnahmen ist eine Plattform, die bei mir gleich auf den ersten Platz mit den meisten Einnahmen kommt. Ganze 1.910,22 € an Einnahmen konnte ich im März bei dieser P2P-Plattform erzielen.

Ich werde voraussichtlich in den nächsten Wochen einen Artikel über diese Plattform veröffentlichen, bei der ich 6-stellig investiert bin.

Mein Portfolio bei Ventus Energy habe ich reduziert

Wie ich bereits am 25.03.26 in meinem Monatsupdate angekündigt habe, habe ich mein Ventus-Portfolio reduziert, da zu dem Zeitpunkt immer noch keine Geschäftsberichte verfügbar waren. Die Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2024 wurde ursprünglich für Ende des ersten Quartals 2026 angekündigt.

Da dies nicht eingehalten und die Veröffentlichung des Geschäftsberichts auf Mai/Juni 2026 verschoben wurde, habe ich mein Portfolio, wie zuvor angekündigt, im April 2026 über den Early Exit reduziert. Der Verkauf meiner Kredite und die Auszahlung ging sehr schnell.

Der Zeitverlauf:

  • Am 25.03.26 kündigt Ventus Energy an, dass sich der auditierte Geschäftsbericht aufgrund des Auditors von Ende März 2026 bis Mai/Juni 2026 verschiebt.
  • 25.03.26: Ich veröffentliche noch am gleichen Tag in meinem Monatsupdate meinen Plan, mein Portfolio bei Ventus Energy eventuell demnächst zu verringern. Grund dafür ist die Verzögerung des Geschäftsberichts aus dem Jahr 2024 sowie die bislang ausstehende Bankrefinanzierung.
  • 07.04.26 + 08.04.26: Ich verkaufe wie angekündigt 15.500 € über den Early Exit an andere Anleger und zahle es aus. Mein Portfolio sinkt von 52.300 € auf 36.800 €.
  • Am 13.05.26 werden alle Ventus Energy Anleger per E-Mail informiert, dass Anleger mit deutschem Wohnsitz vorerst nicht mehr in Kredite investieren können, da die Darlehensverträge aktualisiert werden sollen. Um die geltenden rechtlichen und regulatorischen Anforderungen vollständig einzuhalten und sicherzustellen, wurde die Möglichkeit zu investieren, gestoppt.
  • Am 18.05.26 veröffentlicht die BaFin die Einstellung und Abwicklung des Einlagengeschäfts von Ventus Energy an. Alle deutschen Anlegergelder müssen unverzüglich zurückgezahlt werden.
  • Nach der Veröffentlichung der BaFin-Mitteilung verkaufe ich im Mai 2026 Kredite über den Early Exit in Höhe von 19.300 €, weil ich nun ein höheres Risiko sehe. Mein Portfolio sinkt damit von 36.800 € auf 17.400 €.
  • Im Juni 2026 verkaufe ich weitere 2.000 € über den Early Exit. Mein Portfolio sinkt von 17.400 € auf 15.400 €.

So sieht mein Dashboard gerade aus:

Obwohl ich einiges über den Early Exit verkaufen konnte, konnte ich nicht alles auszahlen lassen. 2 beantragte Auszahlungen wurden mir bisher noch nicht ausgezahlt:

Als Grund nennt Ventus Energy, dass die Bank Paysera ihr Bankkonto gesperrt habe und bislang noch nicht wieder freigegeben habe.

Mein Risiko beträgt also derzeit:

  • 15.414,85 € investiertes Kapital
  • 44,22 € verfügbares Kapital, das derzeit nicht ausgezahlt werden kann
  • 4.844,00 €, die ich bereits zur Auszahlung beantragt habe, die aber noch nicht angekommen sind
  • GESAMT: 20.303,07 € im Risiko

Wenn bei P2P-Plattformen Dinge passieren, die mir nicht gefallen, dann reagiere ich, indem ich mein Portfolio reduziere. So war es auch bei Ventus Energy. Als Anfang April 2026 immer noch nicht der Geschäftsbericht aus dem Jahr 2024 veröffentlicht war und keine Bankrefinanzierung stattgefunden hatte, habe ich reagiert und mein Portfolio reduziert. Wenn ein Unternehmen innerhalb von 15 Monaten noch keinen Geschäftsbericht veröffentlicht, sehe ich höhere Risiken.

Als dann die BaFin am 18.05.26 die Einstellung und Abwicklung des Einlagengeschäfts anordnete, habe ich im Mai 2026 weitere Investitionen zum Verkauf eingestellt. Da ich in meinem Portfolio Investitionen hatte, die mit 17 % und 18 % sehr hoch verzinst waren, wurden meine Investitionen auch zügig verkauft.

Vor wenigen Tagen hat Ventus Energy mitgeteilt, ein Restrukturierungsverfahren nach estnischem Recht einzuleiten. Außerdem werden Zinszahlungen ausgesetzt und der vorzeitige Projektausstieg (Early Exit) wird eingestellt. Das Energieportfolio soll strukturiert verkauft werden, um die Rückzahlung der Anlegergelder zu ermöglichen.

Auch wenn es noch ungewiss ist, wie es weitergeht und ob es Ventus Energy gelingt, Kapital zurückzuzahlen, werde ich so weiter vorgehen:

  • Wenn meine Auszahlungen in Höhe von 4.844 € bis Ende Juli 2026 nicht auf meinem Bankkonto überwiesen worden sind, werde ich ab August 2026 beginnen, jeden Monat 5 % meines Portfolios als Verlust in der Renditeberechnung abzuschreiben.
  • Wenn meine Auszahlung in Höhe von 4.844 € bis Ende Juli 2026 auf meinem Bankkonto überwiesen wurde, werde ich ab September 2026 beginnen, jeden Monat 5 % meines ausstehenden Portfolios als Verlust in der Renditeberechnung abzuschreiben.

Ich sehe alle Ausgänge für möglich. Es könnte zu einem Totalverlust kommen, oder aber ein Teil kann zurückgezahlt werden. Auch, dass alle Anleger keine Verluste erleiden, ist möglich, halte ich aber für nicht wahrscheinlich. Da Ventus Energy mehrere Energieprojekte im Bestand hat, können diese verkauft werden und der Erlös den Anleger zugutekommen. Allerdings könnten die Energieprojekte sehr schnell nur mit einem hohen Abschlag verkauft oder versteigert werden. Ohne Druck verkaufen zu müssen, sind auf jeden Fall bessere Verkaufspreise möglich.

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels halte ich 0,67 % der Anteile an der „VENTUS Employee and Partnerships Stock Options OÜ“. Diese Gesellschaft hält wiederum 15 % an der Ventus Energy Group OÜ.

Ich teste die Monefit Sofortauszahlung

Im März 2026 habe ich zum ersten Mal die Monefit Sofortauszahlung getestet. Bei Monefit kann man pro Monat bis zu 1.000 € sofort auszahlen lassen. Ich war neugierig, ob es tatsächlich so schnell funktioniert. Und tatsächlich waren die 1.000 € bereits nach einer Minute auf dem Bankkonto. Später habe ich die 1.000 € wieder zurück überwiesen.

Ich möchte die Sofortauszahlung bei Monefit künftig immer wieder bei Bedarf nutzen. Somit weiß ich, dass ich in der Regel in nur wenigen Minuten bis zu 1.000 € sehr schnell verfügbar haben kann.

Die Sofortauszahlung ist nicht garantiert. Denn der Kreditgeber hinter Monefit (Creditstar) hat den Großteil seines Kapitals an Kreditnehmer verliehen und verfügt über einen Cashpuffer. Wenn alle Anleger zur gleichen Zeit ihre Investition auszahlen würden, könnte Creditstar nicht allen Anlegern auszahlen. Creditstar müsste dann die Neukreditvergabe verringern oder einstellen, und alle Rückflüsse den Anlegern Schritt für Schritt auszahlen.

Bei einer normalen Auszahlung bei Monefit dauert es 10 Werktage. So kann der Kreditgeber hinter Monefit die Liquidität besser im Voraus planen.

Bei Monefit verdiene ich 7,5 % Zinsen pro Jahr komplett passiv. Ich muss nicht in einzelne Kredite investieren oder einen Auto-Invest einrichten. Eine einfache Banküberweisung reicht aus und schon bekomme ich täglich Zinsen auf mein Monefit-Konto gutgeschrieben.

Wer Monefit noch nicht nutzt, bekommt über meinen Werbelink* als neuer Anleger 0,25 % auf alle Investitionen der ersten 90 Tage.

Wie auf jeder anderen P2P-Plattform gibt es auch bei Monefit ein Totalausfallrisiko. Ich bin mir dessen bewusst und investiere auf P2P-Plattformen nur Kapital, das ich auch bereit bin zu verlieren.

Meine P2P-Ausfälle und Abschreibungen

Ohne Ausfälle bei der P2P-Anlage geht es auf lange Sicht nicht.

Um die Rendite realistisch zu berechnen, schreibe ich jeden Monat einen Teil der Kredite, die in Verzug sind, ab. Bei Plattformen ohne Rückkaufgarantie werden alle Kredite mit mehr als 60 Tagen in Verzug monatlich zu 10 % abgeschrieben. Nach 10 Monaten sind die Kredite dann vollständig als Verlust gebucht.

Wenn eine ganze Plattform oder ein Kreditgeber mit Zahlungen in Verzug gerät, schreibe ich jeden Monat 5 % der ausstehenden Summe als Verlust ab. Nach 20 Monaten ist die gesamte Summe als Verlust in der Renditeberechnung abgeschrieben.

Bei den meisten Plattformen ist bereits der Großteil der Kredite im Verzug als Verlust abgeschrieben:

PlattformAnteil der abgeschriebenen Darlehen
Mintos100,0 % aller Darlehen mit mehr als 60 Tagen Verzug

+0,00 % gegenüber dem Vormonat
Finbee100,0 % aller Darlehen mit mehr als 60 Tagen Verzug bereits abgeschrieben

+0,0 % gegenüber dem Vormonat
OmarahaKeine Darlehen mit mehr als 100 Tagen in Verzug.
Werden automatisch mit Verlust von Omaraha verkauft
Ventus EnergyKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
Asterra EstateKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
DevonKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
AfrangaKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
LoanchKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
HeavyFinance

Früher: Heavyfinance

71,8 % aller Darlehen mit mehr als 60 Tagen Verzug bereits abgeschrieben

+0,4 % gegenüber dem Vormonat
LonvestKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
LendermarketKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
NectaroKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
ModenaKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
Bondster100,0 % aller Darlehen mit mehr als 60 Tagen Verzug bereits abgeschrieben

RightChoice

+0,0 % gegenüber dem Vormonat
TwinoKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
EsketitKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
Iuvo Group100,0 % aller Darlehen mit mehr als 60 Tagen Verzug bereits abgeschrieben

(Gekaufte russische Kredite mit Abschlag auf dem Zweitmarkt)

+0,0 % gegenüber dem Vormonat
SwaperKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
MonefitKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
BondoraKeine Darlehen mit mehr als 60 Tagen in Verzug
Fagura

Fagura Moldawien

100,0 % aller Darlehen mit mehr als 60 Tagen Verzug bereits abgeschrieben

+0,0 % gegenüber dem Vormonat
Fagura

Fagura Rumänien

86,5 % aller Darlehen mit mehr als 60 Tagen Verzug bereits abgeschrieben

-13,5 % gegenüber dem Vormonat
Monestro100,0 % aller Darlehen mit mehr als 60 Tagen Verzug bereits abgeschrieben

+0,0% gegenüber dem Vormonat
NeoFinance100,0 % aller Darlehen mit mehr als 60 Tagen Verzug bereits abgeschrieben

+0,0% gegenüber dem Vormonat
Finbee Tschechien100,0% aller Darlehen mit mehr als 60 Tagen Verzug bereits abgeschrieben

+0,0% gegenüber dem Vormonat
Moncera, Stikcredit, Limedot, Crowdpear, Income MarketplacePlattformen, die ich verlassen habe oder die geschlossen wurden, ohne Verluste für mich
ViventorAlles bereits zu 100 % abgeschrieben, da die Plattform geschlossen oder insolvent ist und keine Zahlungen mehr zu erwarten sind.

Verhältnis von P2P-Gewinnen zu den monatlichen Abschreibungen

Die Abschreibungen lagen im März 2026 bei einem Anteil von 2 %.

Beispiel:

    —> -20 € durch Abschreibungen insgesamt auf allen Plattformen
    —> 1.000 € Gewinne insgesamt auf allen Plattformen
    —> Nettogewinn: 980 €
Bild: Abschreibungen pro Monat in Prozent: Je niedriger, desto besser

Bei einem Wert von 100 % würden alle erhaltenen Gewinne für monatliche Abschreibungen wegfallen, und die Rendite würde 0 % betragen. Bei einem Wert von über 100 % wäre die Rendite negativ.
Also: Je geringer der Anteil, desto besser.

Seit 15 Jahren eine doppelt so hohe Rendite wie der MSCI World – der Vergleich

Der MSCI World Index (inklusive Ausschüttungen) erzielte im März 2026 eine Rendite von -3,6 %. Auf das Jahr gesehen sind das -43,2 %. Im Vergleich dazu hat mein verwaltetes P2P-Portfolio im März 2026 nach allen Abschreibungen sowie Zweitmarktgewinnen/-verlusten eine Rendite von +13,4 % p. a. erzielt.

Quelle: Meine P2P-Anlage-Rendite im Vergleich zum MSCI World Index (inklusive Reinvestition der Ausschüttungen), Quelle: Justetf.com

Der Stand am Ende März 2026 sieht so aus:

Meine P2P-Rendite: Von 100 Punkten auf aktuell 1.126 Punkte

MSCI World: Von 100 Punkten auf aktuell 512 Punkte

Mit meiner Investition seit 15 Jahren liege ich bei über doppelt so viel Rendite wie der MSCI World! In 15 Jahren konnte ich mein P2P-Anfangsportfolio durch die Rendite insgesamt verelffachen (von 100 Punkten auf über 1.100 Punkte). Dies gilt natürlich nur unter der Annahme, dass zu Beginn einmalig investiert und anschließend sämtliche Erträge reinvestiert worden wären.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist statistics-icon.png

Schwaches 1. Quartal 2026 mit 15,7 %

Das erste Quartal lief in den letzten 15 Jahren bei mir am besten von allen Quartalen.

Hier ist eine Übersicht über meine Renditen in allen Jahren im ersten Quartal:

In 6 von 15 Fällen konnte ich sogar über 20 % Rendite (aufs Jahr hochgerechnet) im ersten Quartal erzielen. In diesem Jahr reichte es nur für 15,7 %.

Eigentlich gehört der März bei mir in den letzten 15 Jahren zum besten Renditemonat vom ganzen Jahr. In den letzten 15 Jahren war die Rendite im März mit 19 % pro Jahr am höchsten. Daran ändert auch dieses Jahr nichts, obwohl es mit 13,4 % nun schlechter lief.

Der Monat Mai dürfte wieder ein besserer Renditemonat werden. Denn im Mai gab es 1.000 € Cashback von Nectaro. Das wird die Rendite natürlich deutlich steigern.

Wie mein Portfolio im April 2026 performt hat, werde ich in Kürze in meinem nächsten Monatsbericht berichten.

Dieser Artikel ist keine Anlageempfehlung, sondern ich schreibe über meine Erfahrungen mit verschiedenen P2P-Anbietern. In diesem Artikel befinden sich Affiliate-Links. Wenn sich jemand über den Werbelink bei einem Anbieter registriert und investiert, bekomme ich eine kleine Provision. Es gibt ein Totalausfallrisiko, und vergangene Renditen sind keine Garantie für die Zukunft.

 

Mein Start bei Debitum mit Investments in Kreditgeber im Agrar- und Forstsektor (Ziel: 15.000 € Portfolio)

In den letzten Monaten habe ich mir die regulierte Plattform Debitum* und deren Kreditgeber näher angesehen. Da sich die Transparenz kürzlich erhöht hat, habe ich jetzt im Juni 2026 begonnen, bei Debitum zu investieren. Mein Portfolio-Ziel liegt bei 15.000 €.

Die ersten 4.000 € habe ich eingezahlt und in Kredite der Kreditgeber investiert, die im Agrar- und Forstsektor tätig sind.

So sieht mein Dashboard aus:

Der XIRR beträgt noch 0,00 %, da ich noch keine Zinsen erhalten habe.

Ich habe 4.000 € eingezahlt und investiert:

  • 1.000 € in „LFDF“ zu 10,4 % Zinsen mit einer Laufzeit von 3 Monaten
  • 1.000 € in „LFDF“ zu 11,5 % Zinsen mit einer Laufzeit von 9 Monaten
  • 2.000 € in „Balic Terra“ zu 13,25 % Zinsen mit einer Laufzeit von 25 Monaten

Bis zu 15 % Zinsen

Je länger die Laufzeit, desto höher sind auch die Zinsen. Bei 36 Monaten Laufzeit steigen die Zinsen auf bis zu 15 % pro Jahr:

Es gibt aber auch kürzere Laufzeiten von weniger als 3 Monaten, bei denen die Zinsen 10,4 % pro Jahr betragen. Dort werden die Zinsen sogar täglich ausgezahlt:

Ich habe jeweils zunächst in die kürzesten Laufzeiten der beiden Kreditgeber investiert. Bei Baltic Terra war die kürzeste angebotene Laufzeit 25 Monate. Bei LFDF habe ich jeweils in Laufzeiten von unter einem Jahr investiert. Es werden laufend neue Investitionsmöglichkeiten hinzugefügt.

Wer als neuer Anleger meinen Werbelink* bis 30.06.2026 bei Debitum registriert, bekommt einen 4 %-Neukundenbonus auf alle Investitionen der ersten 30 Tage. Somit sind im ersten Jahr bis zu 19 % Rendite möglich. Bis zu 15 % Zinsen und zusätzlich einmalig bis zu 4 % Neukundenbonus.

Deswegen starte ich jetzt bei Debitum

Ich beobachte Debitum schon längere Zeit regelmäßig. Registriert hatte ich mich bereits im Jahr 2018 als einer der ersten Anleger. In den letzten Monaten hat Debitum die Transparenz deutlich erhöht.

  • Der auditierte ausführliche Geschäftsbericht der Plattform für 2025 wurde sehr schnell veröffentlicht.
  • Die auditierten Geschäftsberichte der Kreditgeber für das Jahr 2025 wurden sehr schnell veröffentlicht.
  • Es werden mittlerweile Geschäftsberichte der Kreditgeber sogar quartalsweise veröffentlicht.
  • Mit Debitum kann ich meine P2P-Anlage auf regulierte Plattformen ausweiten. Debitum ist seit 2021 bereits reguliert.
  • Mit Debitum kann ich in Kreditgeber investieren, die im Forst und Agrarsektor tätig sind und profitabel arbeiten.
  • Bisher keine Ausfälle auf der Plattform, außer umstrukturierte Ukraine-Kredite aufgrund des Ukrainekriegs (0.98% des Gesamtortfolios – restrukturierte Vermögenswerte des ukrainischen Kreditnehmers „Motor Finance“).

Ich habe den Start gemacht. Anfang Juli plane ich, weitere 4.000 € bei Debitum einzuzahlen und mein Portfolio zu erhöhen.

Debitum wird von der Bank von Lettland reguliert

Debitum ist eine seit dem 21. September 2021 lizenzierte Peer-to-Business (P2B)-Investitionsplattform, die von der Bank von Lettland reguliert wird (MiFID II). Betrieben wird Debitum unter dem Namen „SIA DN Operator“ (Reg.-Nr. 42103092209). Auf der Seite der Bank von Lettland sieht man, dass die Lizenz es Debitum erlaubt, in der gesamten EU tätig zu sein.

In 7 Ländern (darunter auch Deutschland) wurde die lokale Aufsicht informiert und Debitum darf dort Dienstleistungen erbringen und Kunden aktiv ansprechen auch ohne Lizenz der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht). Es gilt weiterhin die Heimataufsicht (Bank von Lettland) als Hauptaufsicht.

Solange Debitum über die lettische Aufsicht zugelassen ist, benötigen es keine deutsche BaFin-Lizenz. Die Dienstleistung wird grenzüberschreitend aus Lettland angeboten. Es ist keine separate deutsche Wertpapierlizenz erforderlich.

Die Gelder der Anleger werden auf separaten Konten verwahrt, um sicherzustellen, dass sie im Falle einer Insolvenz der Plattform unberührt bleiben. Debitum ist Mitglied des nationalen Anlegerentschädigungssystems Lettlands, das gemäß der EU-Richtlinie 97/9/EG eingerichtet wurde und im Falle einer Insolvenz Anlegergelder bis zu 20.000 € schützt.

Die Zahlungsunfähigkeit der einzelnen Kreditgeber fällt aber nicht unter das Anlegerentschädigungssystem. Jede Investition hat das Risiko bis hin zum Totalverlust. Dennoch greift das Anlegerentschädigungssystem bei Insolvenz, Betrug oder Zahlungsunfähigkeit von Debitum selbst und ist auf jeden Fall ein Vorteil gegenüber unregulierten P2P-Plattformen.

Die Renditen bei Debitum gibt es natürlich nur, wenn es den Kreditgebern gut geht. Wie bei allen P2P-Investments besteht grundsätzlich ein Ausfallrisiko bis hin zum Totalverlust. Um auch das Risiko der einzelnen Kreditgeber einschätzen zu können, schaue ich mir das Geschäftsmodell, die Entwicklung und die Geschäftsberichte der einzelnen Kreditgeber genauer an.

Kreditgeber: Latvian Forest Development Fund

Der Lettische Forstentwicklungsfonds (LFDF) erwirbt und wertet unterbewertete Waldflächen in Lettland auf. Die Haupteinnahmequellen stammen aus dem Verkauf von Forstgrundstücken sowie dem An- und Verkauf von Holzfällflächen. Sie arbeiten in Lettland unter der Bezeichnung „Latvijas Meža Attīstības Fonds“

Der Umsatz konnte stark gesteigert werden:

  • Umsatz 2023: 1,25 Mio. €
  • Umsatz 2024: 3,90 Mio. €
  • Umsatz 2025: 10,84 Mio. €
  • Umsatz 2026/1Q: 7,4 Mio. €

Auch der Umsatz im ersten Quartal 2026 zeigt, dass der Umsatz auch im Jahr 2026 deutlich gesteigert werden dürfte.

Seit 2024 ist der lettische Forstentwicklungsfonds profitabel:

  • Verlust 2023: -93.923 €
  • Gewinn 2024: +70.304 €
  • Gewinn 2025: +1.562.000 €
  • Gewinn 2026/1Q: +998.000 €

Quellen: LFDF annual report 2025.pdf (2025+2024), LFDF Annual Report 2024.pdf (2024+2023), LFDF Q1 2026.pdf (2026/Q1).

Die Jahresberichte sind auditiert von „S.VILCĀNES AUDITS“. Die Geschäftszahlen vom ersten Quartal 2026 sind unauditiert.

Mit dem Kapital von Anlegern bei Debitum erwirbt LFDF Waldflächen. Anleger finanzieren damit indirekt den Kauf von Forstland, erhalten aber nicht automatisch einen besicherten Anspruch auf diese Waldflächen. Das Unternehmen selbst bleibt Eigentümer der Waldflächen und erwirtschaftet daraus laufende Erträge, zum Beispiel durch Holzverkauf oder Wertsteigerungen.

Die Einnahmen stammen aus diesen Bereichen:

  • Verkauf von Forstgrundstücken
  • Abholzung
  • Verkauf von Fällrechten
  • Verkauf von Holzprodukten
  • Verpachtung von Flächen für Landwirtschaft

Kreditgeber: Baltic Terra

Baltic Terra ist ein Agrarland-Investitionsfonds in Lettland. Das Unternehmen erwirbt unterbewertete oder zersplitterte Agrarflächen und verbessert die landwirtschaftlichen Flächen, indem es rechtliche Probleme behebt, das Land reinigt und ebnet. Außerdem werden Entwässerung und Zufahrten geschaffen damit Landwirte das Agrarland effizient und produktiv nutzen können.

Baltic Terra erwirtschaftet Gewinne aus drei Quellen:

  • Wiederkehrende Pachteinnahmen mit langfristigen Verträgen mit lokalen Landwirten.
  • Wertzuwachs: Durch die Verbesserung, Konsolidierung und professionelle Bewirtschaftung der Flächen steigt ihr Marktwert im Laufe der Zeit.
  • Verkauf von Grundstücken an juristische Personen und Kommunen.

Jede Parzelle wird an lokale Landwirte verpachtet. Das Kapitalziel bis 2027 liegt bei 35 Millionen € mit einer landwirtschaftlichen Nutzfläche von 10.000 Hektar.

Ich habe mir den auditierten Geschäftsbericht 2025 (04.06.2025 bis 31.10.2025) näher angeschaut (Auditor).

  • Umsatz: 749.630 €
  • Gewinn +265.739 €

Baltic Terra ist direkt zum Start bereits profitabel.

Der neueste Bericht ist vom 1. Quartal 2026.

  • Umsatz: 0 €
  • Verlust: -84.375 €

Ein Umsatz von 0 € im ersten Quartal hat mit der Saisonalität des Geschäftsmodells zu tun. In den Wintermonaten werden weniger oder keine Verkäufe durchgeführt. Auch fallen die Pachtzahlungen in der Landwirtschaft oft nur einmal jährlich, meist in der Erntezeit, an.

Preise für Agrarland in Europa

Die Preise für Agrarland in Europa schwanken stark. Ganz besonders interessieren mich die Preise in Lettland, da Baltic Terra in Lettland tätig ist. Ich habe mir offizielle Quellen zu den Preisen für Agrarland angesehen. Eurostat, das statistische Amt der Europäischen Union, meldet regelmäßig die Preise landwirtschaftlicher Flächen nach Regionen. Die aktuellsten Zahlen sind vom Jahr 2024:

Quelle: https://ec.europa.eu/eurostat/databrowser/view/apri_lprc/default/bar?lang=de

Quelle: https://landwirt-media.com/deutsche-ackerpreise-steigen-besonders-stark/

Unter allen europäischen Ländern sind die Preise in Lettland am günstigsten. Selbst in Litauen und Estland sind die Agrarpreise teurer als in Lettland. Die Preise für Agrarland in Deutschland sind über 8x höher als in Lettland.

Debitum veröffentlicht ausführlichen Geschäftsbericht für das Jahr 2025

Im Mai 2026 hat Debitum die Transparenz erhöht und einen ausführlichen Geschäftsbericht mit über 43 Seiten für das Jahr 2025 veröffentlicht. Diese Transparenz hat auch dazu beigetragen, dass ich jetzt bei Debitum starte.

Die Geschäftszahlen zur Plattform selber:

  • Umsatz 2025: 2.414.713 €
  • Gewinn 2025: +507.358 €

Debitum kann also bereits profitabel arbeiten, trotz starker Expansion und erhöhten Marketingkosten.

Debitum wächst stark

Die Zahlen von Debitum sprechen für sich. Die Marke von 200 Millionen € an Investitionen wurde überschritten, davon wurden bereits 137,73 Millionen € zurückgezahlt.

Das ausstehende Portfolio beträgt also derzeit 66,47 Mio. €. Mit 33.226 registrierten Anleger gehört Debitum zu den größten P2P-Plattformen in Europa.

Im Agrar- und Forstbereich sind einige der auf Debitum aktiven Kreditgeber über gemeinsame Eigentümer, Managementstrukturen oder geschäftliche Beziehungen miteinander verbunden.

Fazit

Mit meinem Start bei Debitum erhöhe ich meinen Anteil in regulierten Plattformen bei der P2P-Anlage. Ich werde in den nächsten Monaten mein Investment bei Debitum von aktuell 4.000 € weiter auf 15.000 € erhöhen, indem ich in Kreditgeber investiere, die im Agrar- und Forstsektor tätig sind.

In diesem Artikel habe ich mir die Geschäftszahlen der Plattform sowie der Kreditgeber näher angesehen. Im nächsten Artikel werde ich mir die Führungspersonen von Debitum sowie die der Kreditgeber näher vorstellen.

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Wenn ich heute neu starten würde, würde ich innerhalb der ersten 30 Tage möglichst viel Kapital investieren, um den 4-%-Bonus optimal auszunutzen. Am besten zahlt man die geplante Summe direkt in den ersten 30 Tagen ein, um den Bonus auf die gesamte Summe zu erhalten.

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Interessenskonflikt: Dieser Artikel ist ein Werbebeitrag. Da ich in diesem Artikel über Debitum schreibe werde ich für den Aufwand von Debitum vergütet.

Dieser Artikel ist keine Anlageberatung oder eine Empfehlung. In meinen Artikelbeiträgen schreibe ich über meine Erfahrungen bei den Plattformen. Risikohinweis: Investitionen in P2P Kredite sind mit einem Totalausfallrisiko verbunden. Renditen in der Vergangenheit sind keine Garantie für die zukünftige Entwicklung.

 
 
 
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